Risikofaktoren
Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen sind über 100 Risikofaktoren bekannt. Zu
den wichtigsten zählen.
- Bluthochdruck (Hypertonie):
Über dem
65igsten Lebensjahr ist jeder Vierte Hochdruckpatient.
- Diabetes
mellitus:
Etwa 6% der Bevölkerung leiden an der Zuckererkrankung.
Als
Basistherapie gilt eine zuckerfreie Diät.
-
Fettstoffwechselerkrankung:
Nahezu jeder zweite Herzpatient hat einen zu
hohen Cholesterinspiegel. Die Folgen sind Arterienverkalkung mit Herzinfarkt und
Gehirnschlag. Diät alleine kann den Cholesterinspiegel nur maximal um 15 bis 20
% senken. Sind diätetisch die Zielwerte für Cholesterin nicht zu erreichen, so
ist der Einsatz eines cholesterinsenkenden Medikaments notwendig.
-
Übergewicht:
Rund 41% der österreichischen Bevölkerung sind übergewichtig.
Ca. 11% sind sogar fettleibig und weisen somit einen Körpermaßindex von über
30kg/m² auf. Somit hat jeder zweite Österreicher ein Gewichtsproblem. Nur
entsprechende Lebensstilveränderungen wie eine Reduktionskost und Sport können
langfristig dieser Epidemie entgegenwirken.
- Nikotin:
Rauchen gilt
als unabhängiger Risikofaktor.
- Stress:
Durch psychische Reize wird
vermehrt Adrenalin ausgeschüttet, in der Folge steigt der Blutdruck.
-
Homocystein:
Erhöhte Werte gelten als Risikofaktor. Eine ballaststoffreiche
Ernährung und Folsäure können erhöhte Homocysteinwerte senken.
-
Lipoprotein(a):
Ein vererbtes Lipoprotein (genetischer Risikofaktor), lässt
sich derzeit nicht medikamentös senken.
Eine weitere schwere Erkrankung,
in diesem Zusammenhang, ist der Schlaganfall.